Eine Premiere ist diese Lesung aus „Marielas Traum“ gleich in zweierlei Hinsicht: sie findet auf Spanisch und Deutsch statt und es ist eine online-Veranstaltung. Die Lesung ist Teil des Programms der Lateinamerikawoche in Nürnberg. Leider ist eine live-Veranstaltung derzeit wegen Corona nicht möglich, doch können Sie sich so gemütlich am Sonntagmorgen von zu Hause aus mit dazuschalten!

Datum: 23.01.

Zeit: 11.30 Uhr

Der link für diese und alle weiteren Veranstaltungen der Lateinamerikawoche ist hier zu finden.

Veranstaltungsankündiung bei der Lateinamerikawoche Nürnberg

Programm der Lateinamerikawoche Nürnberg

Lesung in Spanisch und Deutsch

Der Roman „Marielas Traum“ (Spanisch: Contra la corriente de aguas terrosas“) handelt vom Kampf einer Gemeinde um Gerechtigkeit und um die Rückkehr auf ihr Land. „Marielas Traum“ steht dabei für viele Träume, hoffnungsvolle Träume von einer Zukunft mit Frieden und Gerechtigkeit und für die Alpträume, von denen Mariela nachts heimgesucht wird, die sich um die Verbrechen der Paramilitärs drehen. Alexandra Huck ist es gelungen, einen spannenden Polit-Thriller zu schreiben, in dem die wesentlichen Aspekte und Akteure der komplexen Realität des bewaffneten Konflikts in Kolumbien zu einer Geschichte verdichtet werden, die obendrein auch noch überaus spannend erzählt wird. Sie gibt uns einen guten Einblick in die politische Situation Kolumbiens und behandelt zugleich eine Problematik von internationaler Tragweite.

Alexandra Huck wurde 1969 in Baden-Württemberg geboren und hat Politikwissenschaft, Romanistik und Volkswirtschaftslehre studiert. In Kolumbien war sie 1999 zum ersten Mal als Freiwillige mit Peace Brigades International (PBI) und ist seither vielfach dorthin gereist, u.a. zu Recherchen für Marielas Traum. Seit mehr als zehn Jahren lebt Alexandra Huck in Berlin und hat in dieser Zeit verschiedentlich Sachtexte zu Kolumbien verfasst. Mit Marielas Traum legt sie ihren ersten Roman vor. Sie arbeitet bei der Organisation kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V.